So plant Ihr Euren Partyboot-JGA in Hamburg
Ein gelungener JGA muss nicht bis zur letzten Minute durchgetaktet sein. Ein paar Punkte solltet Ihr trotzdem früh klären. Das gilt besonders für beliebte Termine im Frühjahr und Sommer sowie für größere Gruppen.
Gruppengröße verbindlich festlegen
Bevor Ihr Angebote einholt, solltet Ihr wissen, wie viele Personen tatsächlich mitfahren. „Irgendwas zwischen acht und siebzehn“ ist zwar ein typisches Ergebnis der ersten Gruppenumfrage, hilft bei der Auswahl des Bootes aber nur bedingt weiter.
Legt deshalb eine Anmeldefrist fest. Wer bis dahin verbindlich zugesagt hat, wird bei der Kalkulation berücksichtigt. Das macht die Kosten pro Person transparenter und verhindert, dass wenige Wochen vor dem JGA plötzlich ein erheblicher Teil des Budgets fehlt.
Termin und gewünschte Uhrzeit auswählen
Überlegt, an welcher Stelle des Tages die Bootsfahrt stattfinden soll. Eine Tour am Nachmittag lässt sich gut mit einem späteren Restaurant- oder Clubbesuch verbinden. Eine abendliche Bootsparty kann dagegen bereits der zentrale Höhepunkt sein.
Bei öffentlichen Partybooten seid Ihr an die angebotenen Termine gebunden. Private Fahrten bieten je nach Verfügbarkeit mehr Spielraum. Soll zusätzlich eine Limousine oder ein Partybus eingesetzt werden, müssen Abholzeit, Fahrtdauer und Ablegezeit sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.
Verpflegung und Getränke klären
Ob Ihr eigene Getränke oder Speisen mitbringen dürft, hängt vom jeweiligen Boot ab. Manche Angebote besitzen eine eigene Bar, andere ermöglichen bestimmte Verpflegungsoptionen oder individuelle Absprachen.
Fragt deshalb ausdrücklich nach:
- Sind Getränke im Preis enthalten?
- Gibt es eine Bar an Bord?
- Dürfen eigene Getränke mitgebracht werden?
- Ist Catering verfügbar?
- Gibt es vegetarische oder vegane Optionen?
- Wie werden zusätzliche Bestellungen bezahlt?
- Sind Gläser, Kühlung und Eis vorhanden?
Eine klare Absprache schützt Euch vor unangenehmen Überraschungen. Schließlich soll niemand mit mehreren Getränkekisten am Anleger stehen und dort erfahren, dass das Mitbringen nicht gestattet ist.
Ausstattung des Bootes prüfen
Partyboot ist nicht gleich Partyboot. Informiert Euch darüber, welche Bereiche zur Verfügung stehen und wie wetterfest das Boot ist. Ein offenes Deck ist bei Sonnenschein großartig, bei norddeutschem Wetter aber nicht die einzige Ausstattung, auf die Ihr setzen solltet.
Relevant können unter anderem sein:
- Innen- und Außenbereiche,
- Musikanlage,
- Sitzmöglichkeiten,
- Tanzfläche,
- Toiletten,
- Heizung oder überdachte Bereiche,
- Bar und Kühlmöglichkeiten,
- Möglichkeiten für Dekorationen,
- Zugänglichkeit des Bootes.
Je genauer Ihr wisst, was Euch wichtig ist, desto leichter findet Ihr das passende Angebot.
Schlechtwetter-Alternative bedenken
Hamburg kann an einem Tag mehrere Wetterlagen unterbringen. Deshalb sollte Regen den JGA nicht automatisch ins Wanken bringen. Achtet bei der Auswahl darauf, ob ausreichend geschützte Bereiche vorhanden sind.
Auch für die Anreise kann eine Limousine oder ein Partybus bei wechselhaftem Wetter besonders angenehm sein. Die Gruppe kommt gemeinsam und trocken am Anleger an, anstatt sich einzeln durch den Regen zu kämpfen.